Colodri: Via Giovanni Segantini (8)

In einer Dreierseilschaft waren Alfred, Marcel und meine Wenigkeit in der Tour „Via Giovanni Segantini“ an der Colodri-Ostwand unterwegs. Mit nur neun Seillängen erscheint sie nicht lang, gehört aber zum anhaltendsten in Punkto Schwierigkeit und Schönheit, was ich so bislang in einer Mehrseillängentour erleben durfte.

Seillänge 1
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Benediktenwand: Lebe Deinen Traum (7)

Genussvolle Mehrseillängen-Kletterei in einer Nordwand weniger als eine Autostunde vom Münchner Süden weg: Die Benediktenwand, die größte Wand der bayerischen Voralpen, bietet mehr als nur nasses Schrofen- und Grasgelände. Alfred und ich wiederholten „Lebe Deinen Traum“ (7), eine 2009 eingerichtete Route in herrlichem Fels und mit weniger Gemüse als es zunächst von unten aussieht.

 

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Klettertraining 2017: Sardinien

Es war schon lange vor der Zeit, da ich dazustieß, eine Tradition: Das jährliche „Klettertraining“ mit Michi Hoffmann, seineszeichens Bergführer, DAV Ausbilder und Buchautor. 2014 Kalymnos, 2015 Mallorca, 2016 Mazedonien – und in 2017 Sardinien. Die Idee war, sich in den sechs Tagen (ich hatte nur fünf) auf den Südwesten der Insel zu konzentrieren. Der Flieger ging über Rom nach Cagliari, ein kleines Mietauto, vollgestopft mit uns und unserem Gear, brachte uns dann zu unserer Top-Unterkunft in Villamassargia. Hier meine Tagebuchaufzeichnungen, nur wenig editiert:

Entschleunigt Klettern in Mazedonien

Wunderschöne Kalkfelsen, günstiger Aufenthalt und Rakija in Strömen: im mazedonischen Demir Kapija lockt ein Klettergebiet abseits des Mainstreams mit besonderen Vorzügen. Mehr als 150 sehr gut abgesicherte Sportkletterrouten, Mehrseillängentouren und Trad-Klettereien begeistern Anfänger, Kletter-Familien und Cracks gleichermaßen. Und dank zweier emsiger Russen werden es ständig mehr.

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Hochkranz bei Lofer: „Krampolo“ (8-)

Servus,

zwischen Lofer und Saalfelden gibt es nicht nur die Diesbachwand, sondern auch oberhalb von Weißbach den „Hochkranz„. Darunter liegt ein wunderschöner, mehrere 100 Meter langer und bis zu 100 m hoher, nach Süden ausgerichteter Felsriegel auf ca. 1600 hm, der eigentlich dutzende Touren beherbergen müsste – tatsächlich scheinen es – laut dem „Steinplatte“-Führer von panico – nur drei zu sein. Bruno und ich suchten uns die Vier-Seillängen-Tour „Krampolo“ heraus, mit den Schwierigkeiten 7-, 7-, 7+ und 8-.

img_2098-hochnebel

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„Bombenfidel“ (8) an der Hirschwies-Wand

Hi climbers,

nach dem Bruch-Desaster vor einer Woche war es eine Wohltat, wieder eine gut gesicherte „Plaisir“-Route vom Routenschrauberduo Amann & Brüderl gehen zu können. Alfred war mein Seilpartner, er hatte die „Bombenfidel“ am Nordende der Reiteralpe vorgeschlagen. Ein paar Facts:

  • 14 Seillängen, 450 Klettermeter, 350 m Wandhöhe, 5-7 h
  • Exposition: Norden (keine Sonne, erst in der allerletzten SL)
  • Schwierigkeit: maximal 8 (eine anhaltende Passage), mehrere SL 7 anhaltend, Rest leichter
  • Anforderung: Kletterkönnen 7- obligat, Ausdauer ist gefordert, auch die oberen Seillängen sind tw. nochmal richtig kraftig! Zu- und Abstieg auch nicht ohne. Alpines Gelände.
  • Absicherung: hervorragend
  • Fels: fester, rauher Kalk; nur wenig Schrofen / loses Gestein (dennoch: Vorsicht!)
  • Charakter: tolle Mischung aus Plattenkletterei, einer sensationellen Hangelriss-Seillänge (8. Seillänge, anhaltend 7) und einigen spektakulären, auch kraftigen Wandklettereien
  • Zustieg: 1,5 h, Abstieg ebenso (tw. ausgesetzter, wenig begangener Steig), Abseilen möglich, aber nicht nötig
  • climbim-Sterne: ***** (5 von 5)
  • Topo: http://bruederl.userweb.mwn.de/Klettern/Topos/Bomben.jpg

IMG_1378 Hirschwies Wand Übersicht edit

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