Zwischen „Erde und Himmel“ in der Alpawand

Hi climbers,

endlich war er da, der heiße Sommertag mit 30° im Tal, und wir – Pascal und ich – haben ihn am ersten Juli 2016 punktgenau erwischt. Genau das Richtige für eine der tollen Routen an der Alpawand, einer imposanten, bis zu 500 m hohen Wand (Gipfel: 1671 Meter hoch) mit Nord- bis Nordwest-Exposition. Sie liegt zwischen Unken und Lofer bei dem kleinen Weiler Reith. Für das moderne „Plaisierklettern“ erschlossen wurde sie erst ab 2001 von den beiden unermüdlichen Routenfexen Josef Brüderl und Fritz Amann (Topos: hier) Die Jungs sind bekannt für sehr gut abgesicherte Touren in fast immer hervorragenden Linien. Letztes Jahr konnte ich mit Holger die „Wassersymphonie“ (8-) an der Alpawand gehen, jetzt war es die „Earth and Heaven“ (7+), mit 17 Seillängen und 550 Klettermetern, neben der „Geier“ (8) die längste Tour im zentralen Teil der Wand.

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Ein Silberpfeil auf den Buchstein

Hi climbers,

Anton, Pascal, Alfred und ich nutzten am vorletzten Freitag den einzigen Schönwettertag dieser Woche (und der davor, und der danach… :-/ ) zum Klettern an Ross- und Buchstein hinter Kreuth und nahe dem Tegernsee, neben dem Plankenstein DEN Münchener Kletterhausbergen schlechthin.

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Pascal kramt, Anton geht im Geiste die ersten Züge durch, Alfred staunt (v.l.n.r.)

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Alfred, Anton, Pascal (v.l.n.r.)

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Bleau: Im Mekka des Boulderns

Hi climbers,

Bleau bekehrt auch die eingefleischtesten Alpinkletterer“ , behauptete der Pascal, und er sollte Recht behalten. Anfang Mai war ich zusammen mit einer Horde junger Alpenvereinskletterer aus der „Juma“ im Mekka des Boulderns, gelegen nicht mal 100 km südlich vor Paris inmitten eines wunderschönen Waldgebiets. Zehn bis zwanzigtausend Boulderblöcke aus Sandstein soll es hier geben (die Angaben schwanken), gruppiert in dutzende Untergebiete, die mehr oder weniger bekannt sind und Namen wie „Bois Rond“ , „Rocher du Potala“ oder „Cuisinière“ tragen. Geklettert wird hier seit Urzeiten, und seit 1880 oder so werden die Boulder systematisch erfasst und natürlich auch geputzt. Zunächst nutzten französische Alpinisten Fontainbleau, so die Langversion des Namens, als Spielwiese, um ihr Kletterkönnen auch zu Hause zu trainieren. Später avancierte das Bouldern zu einer eigenen Disziplin und wurde zum Selbstzweck.

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Mit den Crashpads auf dem Buckel durch den wunderbaren Wald von Bleau

Jedes Jahr zieht es Heerscharen von Boulderern wie uns hier her, die in kleinen Grüppchen mit Crashpads auf dem Rücken wie Schildkröten durch die Wälder ziehen und vor allem eines suchen: Spaß. Denn darum geht es in Bleau: Zusammen mit guten Freunden in diesem wunderbaren Wald und diesen genialen Felsen eine richtig gute Zeit zu leben.

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Achleiten hinter’m Eiberg

Servus,

nach Oberammergau noch ein tolles Sportklettergebiet das erste Mal besucht: Achleiten, am Südwestende des Wilden Kaisers. Ich frage mich, warum ich nicht vorher schon da war: traumhafter Fels, lange Routen, relativ kurzer Zustieg, Südausrichtung. Unterwegs gewesen mit Kathrin, Caro, Pascal, Anton und Jonas. Ich als alter Sack habe den Altersdurchschnitt der Truppe um mindestens vier Jahre auf rund 25 hochgetrieben.

Achleiten, Hauptsektor

Achleiten, Hauptsektor

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Oder aber über Oberammergau…

Hi climbers,

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das ist er, der relativ neue Kletterführer Oberammergau von Robert Heiland. Das Ding liegt schon ein paar Tage in meiner Schublade, und konnte ob des endlich genialen Wetters rausgezogen werden. Mit Roland, Thom, Andi, Jakob und Nico unterwegs, wollten wir uns den Sektor „Kraxentrager“ ansehen, landeten aber ob der zielstrebigen Führung von Andi (der ja schonmal da war!) und gefühlten 300 Höhenmetern langer und schnurgrade nach oben führender steilster Waldbegehung ohne Weg bei der relativ neu eingebohrten „Gamswand“ mit Routen in den unteren bis mittleren Schwierigkeitsgraden.

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Osterklettern im Sarcatal

Hi climbers,

das Osterwochenende konnten Aleksander und ich im Sarcatal nahe Arco verbringen. Dort war es zwar weniger warm als erwartet – ich war froh um meinen warmen Schlafsack, denn wir übernachteten im Zelt – aber das Klettern war mal wieder genial.

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Am Karfreitag gingen wir die Mehrseillängentour „Scuarauunda“ am Cà del Liscio direkt beim Ort Dro; am Samstag kurze Mehrseillängenrouten nahe Sarche am Monte Casale an der Wand „Muro dei Meridiani“. Der Ostersonntag war dem Sportklettern im Klettergarten Sisyphos ebenso am Monte Casale gewidmet. Und am Ostermontag ging’s nach Massone, das wohl bekannteste Sportklettergebiet bei Arco.

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Koa „Bayerischer Traum“

Holla,

Anton wollte unbedingt eine Mehrseillängentour machen heute, am besten „Bayerischer Traum“ (8), oben an der Schüsselkarspitze im Wettersteingebirge. Schon letztes Wochenende sei er dagewesen, und da hätt’s wunderbar funktioniert mit dem Klettern, T-Shirt, und überhaupt. Diesen Sonntag klappte das nicht ganz so – es wurde eine recht winterliche Unternehmung.

Wettersteinhütte - Wetter sosolala

Wettersteinhütte – Wetter sosolala

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