Achleiten hinter’m Eiberg

Servus,

nach Oberammergau noch ein tolles Sportklettergebiet das erste Mal besucht: Achleiten, am Südwestende des Wilden Kaisers. Ich frage mich, warum ich nicht vorher schon da war: traumhafter Fels, lange Routen, relativ kurzer Zustieg, Südausrichtung. Unterwegs gewesen mit Kathrin, Caro, Pascal, Anton und Jonas. Ich als alter Sack habe den Altersdurchschnitt der Truppe um mindestens vier Jahre auf rund 25 hochgetrieben.

Achleiten, Hauptsektor

Achleiten, Hauptsektor

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Oder aber über Oberammergau…

Hi climbers,

2016-04-02_Klettern_Oberammergau_11

das ist er, der relativ neue Kletterführer Oberammergau von Robert Heiland. Das Ding liegt schon ein paar Tage in meiner Schublade, und konnte ob des endlich genialen Wetters rausgezogen werden. Mit Roland, Thom, Andi, Jakob und Nico unterwegs, wollten wir uns den Sektor „Kraxentrager“ ansehen, landeten aber ob der zielstrebigen Führung von Andi (der ja schonmal da war!) und gefühlten 300 Höhenmetern langer und schnurgrade nach oben führender steilster Waldbegehung ohne Weg bei der relativ neu eingebohrten „Gamswand“ mit Routen in den unteren bis mittleren Schwierigkeitsgraden.

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Osterklettern im Sarcatal

Hi climbers,

das Osterwochenende konnten Aleksander und ich im Sarcatal nahe Arco verbringen. Dort war es zwar weniger warm als erwartet – ich war froh um meinen warmen Schlafsack, denn wir übernachteten im Zelt – aber das Klettern war mal wieder genial.

2016-03-25_Klettern_Arco_Ostern_21

Am Karfreitag gingen wir die Mehrseillängentour „Scuarauunda“ am Cà del Liscio direkt beim Ort Dro; am Samstag kurze Mehrseillängenrouten nahe Sarche am Monte Casale an der Wand „Muro dei Meridiani“. Der Ostersonntag war dem Sportklettern im Klettergarten Sisyphos ebenso am Monte Casale gewidmet. Und am Ostermontag ging’s nach Massone, das wohl bekannteste Sportklettergebiet bei Arco.

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Nikolausklettern: Brauneck, Zirkuskessel

Servus,

da es ja momentan bei fantastischem Hochdruckwetter auf der Höhe wärmer ist als unten, wollten Holger und ich nochmal T-Shirt-Klettern gehen: auf dem Lenggrieser Hausberg, der oben ein paar wunderschöne, überwiegend von der IG Klettern eingebohrte Kletterfelsen mit Südausrichtung zu bieten hat. Zudem fährt die Seilbahn auf’s Brauneck, was zwar bequem, aber auch zugegebenermaßen ein etwas teures Vergnügen ist (€19,- für Berg- und Talfahrt; „nur“ zwei € mehr als die Thalkirchner Kletterhalle in München für erwachsene Nicht-Alpenvereinsmitglieder).

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Abendstimmung am Brauneck

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Kaiser-Dreierlei

Drei Tage frei – Pascal und ich beschließen, zum Klettern in den Wilden Kaiser zu fahren. Wir starten gemütlich am Freitag um 8:15 in München und landen in Scheffau/Tirol, wo wir das Auto am Parkplatz beim Jägerwirt abstellen. Der Weg zum Wasserfall (ca. eine Stunde) ist mir schon vertraut, schließlich konnte ich hier oben schon einige Touren gehen: „König der Löwen“ und „Kunterbunt“ am Treffauer; „Sonneck Pfeiler“, „Blue Moon“, „Delicatessen“ und „Hazo Fantastica“ am Sonneck / Kopfkraxen.

Wir wollen die „Schee Long“ an der Südwand des Sonnecks machen, doch recht schnell ist klar, dass diese Tour in den von unten gut einsehbaren Schlüsselpassagen – 3. und 4. Seillänge immerhin 8 und 7+ – ziemlich nass ist.

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Herrliche Kaiser-Platten

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Grüne Männchen am Kienstein

Das Garmischer Land gleicht dieser Tage einer Festung: Autobahn von München dorthin gesperrt, grüne und blaue Männchen hinter jedem Busch und Baum, permanente Luftraumüberwachung durch lärmende Helikopter. Schließlich wollen Merkel, Obama und Co. ihre Ruhe haben da oben auf Schloss Elmau, wenn sie gesiebengipfeln, Ruhe vor den bösen Demonstranten, denen es stinkt, dass ihnen mit Hilfe ihrer Steuergelder der Zugang zum schönen Schloss und Umgebung verwehrt werden soll, damit die da oben auch ja nix mitkriegen vom Unmut des Volkes, das überraschenderweise was hat gegen Nix-Tun und Selbst-Beweihräucherung…

Kathi, Roland, Thomas und mir hat man wenigstens nicht den Zugang nach Kochel verwehrt (das schon gefährlich nahe an Schloss Elmau ist!), wenngleich uns ein grünes, schwitzendes, nach billigem Aftershave riechendes Männchen an einer Straßenkreuzug erklärte, dass hinter Kochel für uns kein Weiterkommen wäre. Wir nahmen das gelassen hin, denn denn wir wollten nur zum Kiensteineinem Felsen, der hoch oberhalb des Sees thront und der wirklich wunderbare Sportkletterrouten zu bieten hat. Der Tag versprach sehr warm zu werden, und wir waren dankbar für den kühlen Wald, der uns den Zustieg von ca. 40 Minuten erträglich machte.

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Pleitewandl

Trotz des nicht so tollen Wetters haben Valentin und ich uns gestern das „Pleitewandl“ bei Oberwössen angesehen. Nach der Zellerwand ist es das zweite „große“ Sportklettergebiet im Achental, von

Oberwössen; an der Seite des markanten Gupfes sind einige Sektoren des "Pleitewandls"

Oberwössen; an der rechten Seite des markanten Lackenbergs sind einige Sektoren des „Pleitewandls“

München aus fährt man ca. eine viertel Stunde länger mit dem Auto.

Vom Parkplatz hinter dem „Gasthaus zur Post“ liefen wir ca. eine halbe Stunde zu den ersten drei Sektoren (weiter oben gibt’s noch mehr). Wir wärmten uns am linken Teil des Hauptsektors in den Routen „1543“ (6, 18m), „Letzte Beute“ (7, 18m) und einer neuen Route zwischen diesen beiden auf, die im Kletterführer von Markus Stadler noch nicht beschrieben war, sich aber ebenfalls im 6er bis 7er Bereich bewegen dürfte.

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