Klettertraining 2017: Sardinien

Es war schon lange vor der Zeit, da ich dazustieß, eine Tradition: Das jährliche „Klettertraining“ mit Michi Hoffmann, seineszeichens Bergführer, DAV Ausbilder und Buchautor. 2014 Kalymnos, 2015 Mallorca, 2016 Mazedonien – und in 2017 Sardinien. Die Idee war, sich in den sechs Tagen (ich hatte nur fünf) auf den Südwesten der Insel zu konzentrieren. Der Flieger ging über Rom nach Cagliari, ein kleines Mietauto, vollgestopft mit uns und unserem Gear, brachte uns dann zu unserer Top-Unterkunft in Villamassargia. Hier meine Tagebuchaufzeichnungen, nur wenig editiert:

Entschleunigt Klettern in Mazedonien

Wunderschöne Kalkfelsen, günstiger Aufenthalt und Rakija in Strömen: im mazedonischen Demir Kapija lockt ein Klettergebiet abseits des Mainstreams mit besonderen Vorzügen. Mehr als 150 sehr gut abgesicherte Sportkletterrouten, Mehrseillängentouren und Trad-Klettereien begeistern Anfänger, Kletter-Familien und Cracks gleichermaßen. Und dank zweier emsiger Russen werden es ständig mehr.

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Achleiten hinter’m Eiberg

Servus,

nach Oberammergau noch ein tolles Sportklettergebiet das erste Mal besucht: Achleiten, am Südwestende des Wilden Kaisers. Ich frage mich, warum ich nicht vorher schon da war: traumhafter Fels, lange Routen, relativ kurzer Zustieg, Südausrichtung. Unterwegs gewesen mit Kathrin, Caro, Pascal, Anton und Jonas. Ich als alter Sack habe den Altersdurchschnitt der Truppe um mindestens vier Jahre auf rund 25 hochgetrieben.

Achleiten, Hauptsektor

Achleiten, Hauptsektor

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Oder aber über Oberammergau…

Hi climbers,

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das ist er, der relativ neue Kletterführer Oberammergau von Robert Heiland. Das Ding liegt schon ein paar Tage in meiner Schublade, und konnte ob des endlich genialen Wetters rausgezogen werden. Mit Roland, Thom, Andi, Jakob und Nico unterwegs, wollten wir uns den Sektor „Kraxentrager“ ansehen, landeten aber ob der zielstrebigen Führung von Andi (der ja schonmal da war!) und gefühlten 300 Höhenmetern langer und schnurgrade nach oben führender steilster Waldbegehung ohne Weg bei der relativ neu eingebohrten „Gamswand“ mit Routen in den unteren bis mittleren Schwierigkeitsgraden.

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Osterklettern im Sarcatal

Hi climbers,

das Osterwochenende konnten Aleksander und ich im Sarcatal nahe Arco verbringen. Dort war es zwar weniger warm als erwartet – ich war froh um meinen warmen Schlafsack, denn wir übernachteten im Zelt – aber das Klettern war mal wieder genial.

2016-03-25_Klettern_Arco_Ostern_21

Am Karfreitag gingen wir die Mehrseillängentour „Scuarauunda“ am Cà del Liscio direkt beim Ort Dro; am Samstag kurze Mehrseillängenrouten nahe Sarche am Monte Casale an der Wand „Muro dei Meridiani“. Der Ostersonntag war dem Sportklettern im Klettergarten Sisyphos ebenso am Monte Casale gewidmet. Und am Ostermontag ging’s nach Massone, das wohl bekannteste Sportklettergebiet bei Arco.

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Nikolausklettern: Brauneck, Zirkuskessel

Servus,

da es ja momentan bei fantastischem Hochdruckwetter auf der Höhe wärmer ist als unten, wollten Holger und ich nochmal T-Shirt-Klettern gehen: auf dem Lenggrieser Hausberg, der oben ein paar wunderschöne, überwiegend von der IG Klettern eingebohrte Kletterfelsen mit Südausrichtung zu bieten hat. Zudem fährt die Seilbahn auf’s Brauneck, was zwar bequem, aber auch zugegebenermaßen ein etwas teures Vergnügen ist (€19,- für Berg- und Talfahrt; „nur“ zwei € mehr als die Thalkirchner Kletterhalle in München für erwachsene Nicht-Alpenvereinsmitglieder).

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Abendstimmung am Brauneck

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Kaiser-Dreierlei

Drei Tage frei – Pascal und ich beschließen, zum Klettern in den Wilden Kaiser zu fahren. Wir starten gemütlich am Freitag um 8:15 in München und landen in Scheffau/Tirol, wo wir das Auto am Parkplatz beim Jägerwirt abstellen. Der Weg zum Wasserfall (ca. eine Stunde) ist mir schon vertraut, schließlich konnte ich hier oben schon einige Touren gehen: „König der Löwen“ und „Kunterbunt“ am Treffauer; „Sonneck Pfeiler“, „Blue Moon“, „Delicatessen“ und „Hazo Fantastica“ am Sonneck / Kopfkraxen.

Wir wollen die „Schee Long“ an der Südwand des Sonnecks machen, doch recht schnell ist klar, dass diese Tour in den von unten gut einsehbaren Schlüsselpassagen – 3. und 4. Seillänge immerhin 8 und 7+ – ziemlich nass ist.

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Herrliche Kaiser-Platten

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