Bleau: Im Mekka des Boulderns

Hi climbers,

Bleau bekehrt auch die eingefleischtesten Alpinkletterer“ , behauptete der Pascal, und er sollte Recht behalten. Anfang Mai war ich zusammen mit einer Horde junger Alpenvereinskletterer aus der „Juma“ im Mekka des Boulderns, gelegen nicht mal 100 km südlich vor Paris inmitten eines wunderschönen Waldgebiets. Zehn bis zwanzigtausend Boulderblöcke aus Sandstein soll es hier geben (die Angaben schwanken), gruppiert in dutzende Untergebiete, die mehr oder weniger bekannt sind und Namen wie „Bois Rond“ , „Rocher du Potala“ oder „Cuisinière“ tragen. Geklettert wird hier seit Urzeiten, und seit 1880 oder so werden die Boulder systematisch erfasst und natürlich auch geputzt. Zunächst nutzten französische Alpinisten Fontainbleau, so die Langversion des Namens, als Spielwiese, um ihr Kletterkönnen auch zu Hause zu trainieren. Später avancierte das Bouldern zu einer eigenen Disziplin und wurde zum Selbstzweck.

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Mit den Crashpads auf dem Buckel durch den wunderbaren Wald von Bleau

Jedes Jahr zieht es Heerscharen von Boulderern wie uns hier her, die in kleinen Grüppchen mit Crashpads auf dem Rücken wie Schildkröten durch die Wälder ziehen und vor allem eines suchen: Spaß. Denn darum geht es in Bleau: Zusammen mit guten Freunden in diesem wunderbaren Wald und diesen genialen Felsen eine richtig gute Zeit zu leben.

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