Paula, oh Paula…

Hi climbers,

vorgestern erneut einen Traumtag (28° im Tal, stabiles Wetter) genutzt und mit Alfred an der Reiteralpe am „Übeleck“ nahe Schneizlreuth eine „Brüderl & Amann“-Tour gegangen:

Paulas neue Welt„, 6+ (6+ obl), 15 SL, 540m, 6h gebraucht, abseilen; parallel zur „Toni“, die durch kompakte Platten (8+/9- 7+ obl.) geht. Sehr einsame Gegend da. Zustieg 1,5 h, anstrengend, teilweise kaum erkennbarer Pfad und dann überhaupt durch Kraut & Wasserrinne. Wildes Ambiente oben. Sechs Stunden Kletterei, 15 Seillängen, wobei die ersten vier SL oder so durch einen wenig lohnenden Vorbau gehen.

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Alpawand: „Bühlerweg“ (8-)

Hi climbers,

schonwieder Alpawand? Ja, da gibt’s ja auch 11 Touren (laut des Kletterführers von Brüderl und Amann, den Einbohrern dieser wunderschönen Wand). Nach „Wassersymphonie“, „Earth and Heaven“ und „Querulanten“ bzw. „Der Sonne entgegen“ ging ich mit Bruno letzten Sonntag den „Bühlerweg„. Ein paar Fakten:

Schwierigkeit: 8- (eine Stelle), fünf Passagen 7, meist 6 bis 7- (7- obligatorisch); Klettermeter: 400; Seillängen: 14

Diese Tour wird pro Jahr im Schnitt nur sieben Mal begangen, wir hatten laut Wandbuch die 70 Begehung seit 2006. Unglaublich geile Seillängen. Definitiv meine schönste Route an der Alpawand bislang. Und fast immer frei und ohne Seilschaften, denn die tummeln sich alle in den Modetouren „Wassersymphonie“ und „Best of Genuss“.

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Alpawand: Über die „Querulanten“ zur „Sonne“

Servus,

eine weitere Tour an der Alpawand bei Lofer, eine Kombination der „Querulanten“ (7+) und „Der Sonne entgegen“ (7+) von Amann und Brüderl machten der Holger und ich am 8. Juli. Holger hat schon einen Bericht geschrieben, deswegen spar ich mir das hier, und verweise auf: http://www.bergundsteigen.de/forum/viewtopic.php?id=6601

 

Die sog. "Spiegelplatte" in der 10. Seillänge

Die sog. „Spiegelplatte“ in der 10. Seillänge

Holgers zerschundene Knie... der rauhe Fels fordert seinen Tribut.

Holgers zerschundene Knie… der rauhe Fels fordert seinen Tribut.


 

Zwischen „Erde und Himmel“ in der Alpawand

Hi climbers,

endlich war er da, der heiße Sommertag mit 30° im Tal, und wir – Pascal und ich – haben ihn am ersten Juli 2016 punktgenau erwischt. Genau das Richtige für eine der tollen Routen an der Alpawand, einer imposanten, bis zu 500 m hohen Wand (Gipfel: 1671 Meter hoch) mit Nord- bis Nordwest-Exposition. Sie liegt zwischen Unken und Lofer bei dem kleinen Weiler Reith. Für das moderne „Plaisierklettern“ erschlossen wurde sie erst ab 2001 von den beiden unermüdlichen Routenfexen Josef Brüderl und Fritz Amann (Topos: hier) Die Jungs sind bekannt für sehr gut abgesicherte Touren in fast immer hervorragenden Linien. Letztes Jahr konnte ich mit Holger die „Wassersymphonie“ (8-) an der Alpawand gehen, jetzt war es die „Earth and Heaven“ (7+), mit 17 Seillängen und 550 Klettermetern, neben der „Geier“ (8) die längste Tour im zentralen Teil der Wand.

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