Schüsselkarspitze: „Peters-Haringer“ (VII-)

Hi climbers,

gestern haben wir uns einem alpinen Klassiker im Wetterstein gewidmet: Der „Peters-Haringer„, einer wundervollen Route durch die 500 Meter hohe Südostwand der Schüsselkarspitze mit 15 Seillängen und ca. 600 Klettermetern. 1934 wurde sie erstbegangen von dem damals 21-jährigen Rudi Peters mit seinem Seilpartner Rudi Haringer: „Bei Regen und Hagelschauern errangen die beiden den spektakulären Erfolg, mit krangelnden Hanfseilen und rutschigen Manchon-Kletterschuhen.“ [Quelle]. Wir – zwei Seilschaften, bestehend aus Betti, Jan, Valentin und Georg – hatten es bei unserer Begehung wesentlich besser: Blauer hätte der Himmel nicht sein können, und die Temperaturen waren schon am frühen Morgen mehr als sommerlich.

Gewaltige Wand

SO-Wand

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Kochel: Kienstein

Hi climbers,

gestern waren wir zu viert zum Sportklettern am Kienstein in Kochel – Valentin, Jan, Thomas und ich. Spät in München losgefahren (14:30), aber momentan ist es ja maximal lange hell. Die Baustellen auf der Garmischer Autobahn nervten etwas, Stau hatten wir aber nicht. Schon von der Autobahn kann man den Kienstein erkennen, eine dreieckige Felswand, die aus dem Wald oberhalb von Kochel ragt. Der Zustieg vom Parkplatz am See aus (gegenüber der Firma Dorst auf der Straße Richtung Kesselberg) dauert gut 30 bis 40 Minuten, was den meisten wohl zu viel ist – wir waren dort oben völlig allein. Das mag auch an den gebotenen Routen und deren Schwierigkeitsgrade liegen: Am Kienstein gibt’s nix unter 6+, das meiste ab „7+“ und höher. Ist ja nicht so, dass es keine Kletterer gibt, die diese Schwierigkeitsgrade meistern, aber viele wollen eben aus dem Auto fallen und sofort zum Klettern beginnen können.
Sonnenuntergang hinter'm Kochelsee

Sonnenuntergang hinter’m Kochelsee

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